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Brisbane (Nachtrag Cairns)

Also ich war Tauchen in Cairns und das ist jetzt schon vier Tage her, aber es kommt mir schon viel laenger vor. Die Zeit hier tickt viel langsamer, aber man selber lebt irgendwie viel schneller. Es ist ein merkwuerdiges Gefuehl.

Aber ich kann euch sagen, wenn ihr irgendwann die Chance habt tauchen zu gehen dann macht das, ich meine selbst schnorcheln war schon der echte hammer. Man schwimmt ueber das Reef und hat das Gefuehl direkt nach den Fischen greifen zu koennen. Allerdings bin ich dabei staending am Wasserschlucken gewesen, da man mit dem Schnorchel eigentlich nicht den Kopf so doll drehen darf. Aber man kann so wenig sehen, wenn man gerade aus guckt. Von daher hatte ich Mengen von Salzwasser geschluckt, bevor wir an Bord unseres Segelschiffs mitten auf dem Pazifik unser Lunch gegessen haben. Nach dem Lunch hab ich mich dann Hals ueber Kopf (es war eigentlich wirklich nicht geplant... und Angst hatte ich auch tierisch) mitten unter die Taucher begeben. Und es ist einmalig, man kann gar nicht so viel anschauen und verarbeiten wie man 10 m unter Wasser am Reef entlang schwimmend zu sehen bekommt. Und man kann sich in alle Richtungen drehen und atmet immer noch Sauerstoff und kein Salzwasser !!!

Der Weg zurueck nach Cairns mit dem Boot war auch tierisch lustig, wir lagen vorne in den Netzen und sind in die Wellen eingetaucht, so das wir bei der Ankunft klatschnass waren. Das macht einem bei den Temperaturen aber auch ueberhaupt nichts. Ich habe die ganze Woche in den Tropen total genossen. Und in Port Douglas konnte man auch vom Strand aus in Pazifik huepfen, weil da keine Krokodilwarnung war. Der Hammer!!

Liebe Gruesse an alle Nordlichter zu Hause! Packt eure Koffer und ab die Post!!!

4.8.10 15:42


Brisbane

Sooo, die letzten Stunden Brisbane haben nun angefangen. Heute abend geht's dann hinaus ins Outback. Ich freu mich schon tierisch. Habe aber auch ein wenig Angst. Schliesslich erwartet mich etwas vollkommen unbekanntes und ich fange an in einem Pub zu jobben, was ich noch nie vorher gemacht habe und ich weiss nicht wie ich mich dabei anstellen werde...

Die Woche Brisbane war echt spitztenmaessig. Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll zu erzaehlen. Sunshine Coast, Red Cliff, Job gefunden, Shoppen in Brisbane City, Maedelsabend mit Masken/ DVDs und Schoki. Mit am besten gefallen hat mir das wunderbar klare Wasser an der Sunshine Coast und dass es im Wasser waermer als an Land war ... Ich haette ewig weiter Schwimmen koennen.

Jetzt geht es nochmal zur Uni, ein bisschen reinschnuppern. Und dann muss ich auch schon zum Zug und auf ins Nirgendwo. Ich hoffe, dass ich dort draussen unglaubliche Sonnenuntergaenge und ein paar wilde Tiere Danach werde ich auch mal wieder versuchen diese bloede Technik zu ueberwinden und euch ein paar Einblicke ins australische Outback zu geben. Bis dahin...

10.8.10 01:44


Outback 1

Liebe Leute, ihr glaubt es kaum. Man kann mitten im Nirgendwo eine Verbindung zum Internet herstellen. Ja, die Welt ist es ueberflutet von dem ganzen Technikzeugs. Mal davon abgesehen, dass mich dieser ganze Spass, zwei Tage und einen neuen (jetzt "australischen") Computer gekostet hat, war es ganz leicht sich diesen Luxus von Konnektivitaet zu goennen. Immerhin kann ich euch jetzt mitteilen, dass sich das Outback auf alle Faelle lohnt. Und ich habe hier schon ein paar neue Freunde fuer facebook gefunden, na wenn dass mal keine mega Errungenschaft ist! *hust* Morgens werde ich hier von der aufgehenden Sonne, die dann ab halb 7 grell in mein Zimmer scheint geweckt, und dem Hahn der dann mit dem Kamel um die Wette schreit. Ja, ein Kamel. Nahezu jede Farm hat hier mindestens ein Kamel, weil das irgendeine magische Spucke in die Tiertraenke befoerdert... weiss der Geier, auf jeden Fall hilft es dem Vieh das verdammt trockene rauhe Gras des Outbacks zu verdauen. Nach dem Aufstehen heisst es erstmal 5 min kalt duschen, bis das Wasser endlich warm wird :P und dann die Hausarbeiten erledigen, die Gaestezimmer wieder herrichten etc. Kann man in relativ kurzer Zeit schaffen, so dass man eigentlich den ganzen Tag faul in der Sonne sitzt, sich mit den Tieren oder einem netten Buch beschaefftigt und darauf wartet, dass Gaeste in den Pub kommen. Meistens sind sie nur auf der Suche nach einem kuehlen Drink, denn stundenlanges Fahren ueber die ewig langen ( und scheinbar nur fuer Neuankoemmlinge wie mich noch interessanten ) Strassen macht vor allem durstig. Und wenn sich der Tag dem Ende neigt auch verdammt hungrig. Weswegen dann irgendwann die spaeten Gaeste viel Essen und ich ordentlich in der Kueche zu tun habe. Ich glaube hier draussen lerne ich fuers Leben. Oder auch nur fuer die Studentenzeit, denn beinahe jede Mahlzeit hat irgendeinen Teil, der in der Mikrowelle zubereitet wird. Sei es nun ein komplett aufgewaermet Mahl, oder nur das Erhitzen einzelner Zutaten. Aber auch das Gemuese, dass es als Beilage gibt wird nihct nur in der Mikrowelle vorgewaehrmt sondern auch darin gekocht.... (Ich wusste bis dato nichtmal, dass eine Mirkowelle auf mehr als 15 min einstellbar ist.) Was nicht aus der Mikrowelle kommt, stammt meistens aus der Friteuse. Naja, man kann meinen, das ganze Essen hier ist Fastfood. Aber ich muss sagen... wenn ich nicht wuesste wie es zubereitet wird, dann wuerde ich sagen frisch gekocht, gebraten... whatever... Ich wuerde jetzt gerne einen Blick hinter ie Kulissen bei einem anderen Restaurant werfen. Wie kann man sonst manches Menu so fix zubereiten, wenn nicht durch vorkochen und aufwaermen??? Nunja, genug vom Essen, auch wenn ich da gerne von spreche:P Man sollte unbedingt mal einen menschenleeren Raum (unter freiem Himmel; und menschenleer deshalb, weil es dann keine Laternen und sonstige Lichter gibt) und dann sollte man das Schauspiel des Himmels geniessen. Nicht nur das Sonnenauf-/untergang hier verdammt schoen sind, nein auch der Sternenhimmel ist der mit Abstand Beste, den ich je gesehen habe. Sowas von klar ud VOLL mit Sternen. Ich koennte einfach nur ewig daliegen und das funkelnde Tiefschwarz betrachten. Schade nur, dass man all das nicht mit Bilden festhalten kann. Auch meine Erfahrungen als Unterhalter (ich wurde zum Singen gezwungen) lassen sich hier wenig verbildlichen und vertonen. (worueber ich ehrlich gesagt sehr froh bin) ... man sollte einfach mal in einem Outbackpub gewesen sein und sich selbst ein Bild von den ganzen verrueckten Travellern machen. Man kann die meisten von ihnen gar nicht beschreiben, sondern einfach nur erleben. Und wenn ich nicht gerade mit irgendwelchen Gaesten rumalbere (oder das Geschirr spuele), dann gibt es sogar Interessierte, die ein paar Worte deutsch lernen wollen. Wenn auch nur Schimpfwoerter.... denn im Busch wird liebend gerne geflucht. Ihr glaubt mir nur wenn ihr's selbst hoert. Wie viele "swearing words" man in einem Satz unterbringen kann, weiss man erst nach einer Konversation mit einem der "locals"!!!
16.8.10 06:36





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